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Glück im Spiel,… Stand- und Setfotos

Hier habe ich einige Fotos vom Film und vom Dreh gesammelt. Ich habe sie extra nicht in das Drehbuch gepackt, weil ich dachte, dass man das Buch dann schlechter lesen kann, wenn Bilder dazwischen sind. Das Drehbuchformat ist ja an sich schon nicht so einfach zu lesen. ich finde die Fotos jedenfalls sehr gelungen und wollte sie euch nicht vorenthalten:

Setphoto OB Still Making Off key grip SilvioPortrait MAIKEPortrait CHRISSetphoto Ton Still Making Off Sound Eric

Setphoto Patrick Kamera

Standphoto Still PETRA

Standphoto Still MAIKE

Standphoto Still CHRIS

Standphoto Dönerbude Still Kebap Van

 

Die Blutentnahme (Film)

Als ich noch ganz jung war, habe ich ein Filmseminar gemacht, auf dem dieser Film in Gemeinschaftsarbeit mit Sebastian Dieckmann entstanden ist. Seinen besonderen Stummfilmlook verdankt er eigentlich nur unserem Geldmangel. Er ist nämlich auf 16mm gedreht worden und hätte zum Schneiden im Kopierwerk für viel Geld auf Video abgetastet werden müssen (das war 1996, also vor dem Digitalzeitalter). Ich habe mir dann einen Projektor besorgt und den Film mit einer Videokamera von der Leinwand abgefilmt. Die Lampe des Projektors erzeugt dieses eigenartige Pumpen im Bild …

Viel Spass beim Anschauen!

Ein Herz für Tiere

Hier ein kleines Kurzfilmdrehbuch, was ich vor Jahren geschrieben habe … nach einer Idee von Stefan Hilpert:

AUFBLENDE

1. INT. BAHNHOF SCHLIEßFACHANLAGE- TAG

Ein sehr langer, leerer Gang in einer Schließfachanlage. Der Gang wirkt alt aber sauber. Auf der anderen Seite der Schließfächer steht ein relativ voller Mülleimer. Kein Mensch ist zu sehen. Nur am Ende des Ganges, ganz weit hinten, laufen ab und zu Leute vorbei.

Vorspanntitel.

Im Hintergrund taucht ein Sicherheitsbeamter auf.

SICHERHEITSBEAMTER
Na warte, Bürschchen, ich krieg Dich schon!

Er läuft eilig ein Stück weit in den Gang hinein, wirft einen schnellen Blick in einen Seitengang, verschwindet wieder.

SICHERHEITSBEAMTER
Verfluchte Scheiße!

Seine Schritte werden leiser.

Langsam öffnet sich eine der Schließfachtüren im Vordergrund, eine vorsichtig tastende Hand erscheint, dann der Kopf eines ärmlich gekleideten kleinen Jungen, der sich verängstigt umschaut und dann langsam aus dem Fach herausklettert. Er dreht sich um, schaut sich nochmals in alle Richtungen um und zieht dann einen Schulranzen und eine mondäne, nicht sehr geschmackvolle Damenhandtasche aus dem Schließfach.

Zwischen der offenstehenden Schließfachtür und seinem Körper verborgen öffnet er die Handtasche, nimmt einige Gegenstände heraus – Schminke, zwei Briefe, einen von der Rentenstelle, einen aus Australien und eine Tüte mit Brotstückchen. Er legt sie neben sich.

Schließlich findet er die Geldbörse. Er öffnet sie hastig und durchsucht sie. In der Börse sind mehrere Scheine, die er nicht anrührt. Dann schüttet er das Münzgeld in seine Hand. Nachdem er alles bis auf die Münzen wieder in die Handtasche gestopft und diese unter sein T-Shirt gesteckt hat, geht er zielstrebig zu einem Schließfach auf der anderen Seite des Ganges.

Man sieht, dass der Gang keine „Sackgasse“ ist, sondern nach ein paar Metern aufhört und auf einen Quergang stößt. Um eine Hand freizubekommen, stellt er die Handtasche wieder auf den Boden. Er vergewissert sich erneut, dass niemand in der Nähe ist, dann holt er einen Schlüssel aus der Hosentasche und steckt ihn das Schlüsselloch. Der Schlüssel lässt sich nicht drehen. Eine Leuchtanzeige mit der Aufschrift „NACHZAHLEN DM 5,-“ blinkt auf. Er öffnet seine andere Hand. Sie ist voller kleiner Münzen. Dann beginnt er, die Münzen in den Schlitz zu stecken. Eine nach der anderen. Zwischendurch horcht er immer wieder an der Schließfachtür, kein Laut ist zu hören.  Es dauert ewig, bis die Maschine so eine Münze verschluckt hat, und es rappelt ziemlich laut. Der noch fehlende Betrag auf der Anzeige nimmt nur schleppend langsam ab.

Der Junge wird hektisch, er versucht, die Münzen schneller reinzustopfen.

Als er gerade die letzen Münzen in den Schlitz steckt, wird er grob am Arm gepackt, der Sicherheitsbeamte von vorhin steht hinter ihm. Er ist riesengroß und sieht sehr böse aus. Die Münzen rattern durch, die Anzeige zeigt „SIE KÖNNEN JETZT DAS SCHLIEßFACH ÖFFNEN“.

SICHERHEITSBEAMTER
Na bitte, da ham wir dich je endlich!

Der Sicherheitsbeamte schaut auf die Münzen in der Hand des Jungen und den Schlüssel im Schloss des Schließfaches. Er realisiert, was der Junge getan hat.

SICHERHEITSBEAMTER
Das gibt’s doch nicht.

Er zieht den Schlüssel aus dem Schloss. Dem Jungen stehen die Tränen in den Augen. Der Sicherheitsbeamte sieht das und deutet es als Angst.

SICHERHEITSBEAMTER
Geschieht dir ganz recht. (zu sich) – und das in dem Alter. – So, Du kommst jetzt mal mit.

Der Sicherheitsbeamte schleift ihn hinter sich her in ein Büro im Bahnhofsgebäude.

2. INT. BÜRO – TAG

Der Junge sitzt ganz klein in einem Büro auf einem Stuhl. Der Sicherheitsbeamte steht mit einer alten Frau in der Tür, er hat die Handtasche und den Schließfachschlüssel in der Hand.

ALTE FRAU
Ja genau das ist er! Saubengel!

Der Sicherheitsbeamte hält ihr die Handtasche hin.

SICHERHEITSBEAMTER
Hier. Es fehlen allerdings 5 Mark.

ALTE FRAU
Was? Das lasse ich nicht durchgehen. Ich warte solange hier bis Sie den Jungen befragt haben. Der muss doch Eltern haben oder nicht? Ich will jedenfalls, dass er seine Strafe erhält, um das Geld geht es mir ja gar nicht so sehr, aber sowas ….

SICHERHEITSBEAMTER
Ok, warten Sie hier …. mit dem Kleinen werde ich schon fertig.

Er geht in das Büro und schließt die Tür hinter sich.

3. INT. BAHNHOFSHALLE VOR DEM BÜRO – TAG

Die Frau setzt sich draußen auf die Bank und wartet.

Eine junge Frau mit einem kleinen Hund läuft vorbei. Die alte Frau schaut lächelnd auf den kleinen Hund.

ALTE FRAU
Jaja, die einzigen Wesen, denen man noch trauen kann.

4. INT. BÜRO – TAG

Der Sicherheitsbeamte setzt sich vor den Jungen an den Schreibtisch und schaut ihn einen Moment an.

SICHERHEITSBEAMTER
Wie heißt du?

Der Junge starrt nach unten und antwortet nicht.

SICHERHEITSBEAMTER
Wie du heißt?

Der Junge antwortet immer noch nicht.

SICHERHEITSBEAMTER
Was ist in dem Schließfach? Noch mehr gestohlene Geldbörsen, he?

Der Junge schaut nach unten und fängt an zu heulen. Ab dieser Stelle hören wir die Szene nur noch, während wir die tatsächlich abgelaufenen Ereignisse sehen, die dem Jungen durch den Kopf gehen.* Er antwortet auf keine dieser Fragen, fängt nur noch kläglicher an zu heulen.

SICHERHEITSBEAMTER
Wie bist Du an den Schlüssel herangekommen? Ist das überhaupt Deiner?

Der Blick des Sicherheitsbeamten fällt auf den Schulranzen.

SICHERHEITSBEAMTER
Gib mal her.

Der Junge hält den Schulranzen so fest, dass der Sicherheitsbeamte ihn ihm fast entreißen muss. Er wühlt in dem Schulranzen und findet schließlich die Monatmarke mit der Adresse des Jungen.

SICHERHEITSBEAMTER
Na bitte. – Jetzt werden wir erst einmal deine Eltern anrufen.

Der Junge sinkt weiter in sich zusammen. Der Sicherheitsbeamte wählt eine Nummer. Keiner hebt ab.

SICHERHEITSBEAMTER
Na, da scheint es ja so, als ob wir noch viel Zeit haben. Also nochmal: Was ist in dem Schließfach?

Der Junge fängt wieder doller an zu heulen, antwortet aber immer noch nicht.

5. INT. BAHNHOF SCHLIEßFACHANLAGE – 2 Stunden früher *

Der Junge, seinen Schulranzen halb auf dem Rücken, schlendert den Bahnhof entlang. Er schaut träumend auf dem Boden und entdeckt neben dem Mülleimer einen Schlüssel. Neugierig hebt er ihn auf und betrachtet ihn. Die Nummer 25 ist darauf gedruckt und es ist offensichtlich ein Schlüssel eines Schließfaches.

Er schaut zu den Schließfächern und geht immer noch etwas verträumt darauf zu. Er findet das Schließfach 25 und probiert den Schlüssel. Er funktioniert nicht. Die Anzeige zeigt an, dass noch 5 DM bezahlt werden müssen, bevor sich das Schließfach öffnet.

Der Junge das Schließfach mit den Händen zu öffnen. Dann hört er ein leises Winseln aus dem Inneren. Er hält inne und schaut durch die Schlitze. Im Inneren erkennt er die Schemen eines kleinen Hundes, der dort auf dem Boden liegt. Er springt auf und versucht nur noch heftiger an der Tür des Schließfaches zu rütteln. Sie bewegt sich nicht. Das Winseln wird etwas lauter, klingt aber immer noch sehr erschöpft.

JUNGE
(flüstert durch die Tür)
Halt aus, ich komme gleich wieder!

6. INT. BAHNHOFSHALLE – TAG

Er rennt in die Wartehalle und schaut sich um. Es ist früher Nachmittag, kein Mensch ist in der Halle.  Die alte verbitterte Frau betritt die Halle. Sie ist auf dem Weg in die U-Bahn. Als der Junge sie sieht stürzt er auf sie zu.

JUNGE
Können Sie mir mal 5 Mark geben, bitte!

Die Frau starrt ihn befremdet an.

ALTE FRAU
Na wo kommen wir denn da hin?

JUNGE
Bitte, es ist ganz wichtig!

ALTE FRAU
Und was ist bitteschön so wichtig?

Der Junge starrt auf die steinharte Miene der Frau, dann schnappt er sich blitzschnell ihre Handtasche und flitzt in Richtung Schließfächer.

Die alte Frau reagiert sofort.

ALTE FRAU
Hilfe! Hilfe! Der Bengel hat meine Handtasche gestohlen!

Der Sicherheitsbeamte, der in seinem Büro gesessen hat, springt auf und rennt nach draußen. Er checkt die Situation, sieht den Jungen noch grade um die Ecke flitzen und rennt ihm nach.

7. INT. BÜRO – TAG

Der Junge heult immer noch, während der Sicherheitsbeamte auf ihn einredet.

SICHERHEITSBEAMTER
Warum hast Du der Frau die Handtasche geklaut?

Die Tür öffnet sich und die alte Frau steckt den Kopf herein.

ALTE FRAU
Entschuldigung, dass ich störe, aber haben Sie schon mal das Schließfach geschaut, vielleicht finden Sie da noch mehr heiße Ware.

Der Sicherheitsbeamte ist zwar etwas ungehalten über die Einmischung, sieht aber mit einem Blick auf den Jungen, dass er bei ihm im Augenblick nichts weiter erreichen kann. Er nimmt den Jungen beim Schlafittchen und den Schlüssel vom Schreibtisch und geht aus dem Raum.

8. INT. BANK VOR DEM BÜRO – TAG

SICHERHEITSBEAMTER
Na dann wollen wir mal sehen.

Die alte Frau folgt ihm auf dem Fuße.

SICHERHEITSBEAMTER
Sie warten besser hier.

Die alte Frau schaut ihn enttäuscht an. Setzt sich aber wieder folgsam auf die Bank vor dem Büro. Unruhig knetet sie ihre Hände, sie hat offensichtlich genug vom Warten. Sie schaut sich um, ob sie sieht, dass der Sicherheitsbeamte wiederkommt. Niemand ist zu sehen. Nach einer Weile steht sie auf und geht zu dem Zeitungsstand nebenan.

9. INT. SCHLIEßFÄCHER – TAG

Der Sicherheitsbeamte hält den Jungen fest am Arm, während er mit der anderen Hand das Schließfach aufschließt.

Die Tür geht auf. Innendrin liegt der kleine Hund und hebt müde den Kopf. Dann realisiert er, dass die Tür wirklich offen ist, steht auf und kommt mit wedelndem Schwanz heraus.

Der Sicherheitsbeamte schaut den Hund wie perplex an. Er lässt sogar unbewusst den Jungen los.

SICHERHEITSBEAMTER
Ist das dein Hund?

10. INT. BÜRO – TAG

Der Hund schlabbert aus einer großen Schüssel Wasser. Der Sicherheitsbeamte und der Junge sitzen sich wieder gegenüber. Nur noch die roten Augen zeugen davon, dass der Junge vorhin so kläglich geheult hat. Er schaut auf den Hund.

JUNGE
Naja, und da musste ich ihn doch befreien.

Der Sicherheitsbeamte schaut zur Tür, vor der die alte Frau nun wieder mit griesgrämiger Mine wartet. Dann schaut er wieder auf den Jungen.

SICHERHEITSBEAMTER
Ich gebe, der Dame jetzt ihre Handtasche zurück. Du kannst dir in der Zwischenzeit eine Entschuldigung überlegen.

JUNGE
Bitte nicht.

Er hat offensichtlich Angst vor der Zickigkeit der alten Frau. Der Sicherheitsbeamte ignoriert ihn und geht zur Tür. Kurz bevor er die Tür öffnet lässt er noch ein Fünfmarkstück aus seiner eigenen Hosentasche in die Handtasche gleiten. Der Junge starrt auf seine Knie, dann fällt sein Blick auf den Hund. Er schaut ihn eine Weile an, erinnert sich an die Tüte mit den Brotstücken aus der Tasche der Frau. Ihm kommt eine Idee.

11. INT. VOR DEM BÜRO – TAG

Der Sicherheitsbeamte kommt mit der Tasche in der Hand aus der Tür. Die alte Frau steht auf. Der Sicherheitsbeamte hält ihr die Tasche hin.

SICHERHEITSBEAMTER
Hier haben Sie ihr Eigentum zurück.

ALTE FRAU
Und was ist ….

SICHERHEITSBEAMTER
Der Junge hat Ihnen noch etwas zu sagen.

Er dreht sich um und öffnet die Tür zu dem Büro, während die Frau misstrauisch in ihrer Tasche wühlt, ob wirklich noch alles da ist.

SICHERHEITSBEAMTER
Kommst du bitte?

Der Junge schleicht heraus. Er hat den Hund auf dem Arm. Die Frau schaut auf. Als ihr Blick auf den kleinen Hund fällt, lächelt sie. Es ist offensichtlich, dass sie kleine Hunde liebt. Sie verzieht ihre Mine wieder als der Junge anfängt zu sprechen.

JUNGE
Ehm, ich wollte … ich wollte mich bei Ihnen entschuldigen, ehm …. dass ich  …. ehm …. ihre Tasche ….

Er hebt den Kopf und der Schalk ist in seinen Augen zu sehen.

JUNGE
Und zur Entschädigung wollte ich Ihnen ein kleines Geschenk geben, ich glaube, es ist bei Ihnen in den besten Händen.

Er kommt auf sie zu und drückt ihr den Hund in die Arme. Dann schaut er noch kurz den Sicherheitsbeamten an.

JUNGE
Tschuldigung.

Dann rennt er davon.

Die Frau und der Sicherheitsbeamte schauen dem Jungen nach. Die Frau schaut auf den Hund, streichelt seinen Kopf und lächelt.

ABBLENDE

ENDE

Blind Date

Hier nochmal ein Kurzfilmdrehbuch, aber diesmal auf Deutsch. Viel Spass beim Lesen!

EXT. KAJAKCLUB AM WEHR – TAG

Ein Wehr. Vor dem Wehr paddelt ein Kajakfahrer in voller Montur gegen den Strom und versucht das Boot gerade zu halten. Obwohl die Kamera heranzoomt, kann man wegen des Helms und der Schwimmweste nicht einmal erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.

Nach einem bisschen dreht er ab, paddelt flussabwärts in Richtung Ufer und legt elegant am Ufer an, während schon der nächste Kajakfahrer in Richtung Wehr aufbricht.

Die Trainerin kommt ihm entgegen. Der Kajakfahrer legt seinen Helm ab und man kann nun endlich erkennen, dass es sich um eine junge Frau handelt. Ihr Name ist LAURA. Sie steigt aus.

TRAINERIN
Gut. Gute Arbeit.

Laura strahlt.

Währenddessen fällt grade der andere Kajakfahrer in der Mitte des Wehrs ins Wasser.

TRAINERIN
Oh nee.

Die Trainerin winkt ihn zum Ufer. Laura dreht sich um und beobachtet die Szene.

TRAINERIN
(zu Laura)
Und dabei tun die Männer doch immer so, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen … Ist eben doch mehr eine Frage der Technik als der Kraft.

LAURA
Das sag ihnen mal, wenn sie das nächste Mal mit mir ausgehen.

Die Trainerin lacht.

TRAINERIN
Ich glaube, Männer, die Du mit weiblichen Fähigkeiten beeindrucken willst, suchst Du besser außerhalb des Clubs.

Laura seufzt.

LAURA
Wenn ich nur welche kennen würde. Obwohl …

Der anderen Kajakfahrer kommt mit seinem Kajak im Schlepptau an den Steg geschwommen. Er schaut Laura an, die gerade ihr Kajak schultert.

KAJAKFAHRER
Wie machst Du das bloß?

LAURA
Technik.

Der Kajakfahrer grummelt

KAJAKFAHRER
Erzähl das bloß niemanden, den Du beeindrucken willst.

Laura und die Trainerin wechseln Blicke, dann dreht sich Laura endgültig und geht, mit dem Kajak auf der Schulter.

INT. ROSTLAUBE – TAG

Vor dem Sportlercafe im ersten Stock. Ein junger Mann, relativ sportlich, steht in einer Gruppe von Freunden, als er aus dem Augenwinkel ein Mädchen vorbeilaufen sieht. Es ist auffallend hübsch und stylisch gekleidet.

Er rennt ihr nach und fasst sie am Arm.

THOMAS
Claire!

Sie dreht sich um.

CLAIRE
(kühl)
Oh, hallo.

THOMAS
Claire, können wir noch mal reden? Bitte.

Seine Freunde schauen sich neugierig um. Sie kennen das Drama offensichtlich schon.

CLAIRE
Was willst Du?

Sie dreht sich wieder um und will weitergehen.

THOMAS
So warte doch!

Er hält sie weiter am Arm fest. Sie stolpert zwei Schritte zurück.

THOMAS
Claire, so können wir nicht auseinandergehen.
(sehr leise)
Ich liebe Dich.

Offensichtlich haben es die Zuhörer doch gehört oder können vermuten, was er gesagt hat, denn es geht ein „Uhh“ durch die Gruppe.

Claire reißt sich los und glättet ihren Ärmel mit der Hand.

CLAIRE
Wir haben nicht das Geringste gemeinsam.
(extra laut, so dass sie anderen es gestimmt hören)
Du hast ja noch nicht einmal mit mir geschlafen in den drei Monaten, die wir zusammen waren!

Claire macht auf dem Absatz kehrt und geht.

Er kehrt zu der Gruppe zurück, Tränen in den Augenwinkeln. Als er aufschaut, bemerkt er, dass sie alle mit breitem Grinsen dastehen. Ein Freund kann sich nicht halten und fängt lauthals an zu lachen. Thomas dreht kurz vor der Gruppe ab und geht mit gesenktem Kopf in die andere Richtung. Er ist allein auf dem Gang. Eine Freundin zupft ihn noch am Ärmel.

FREUNDIN
Thomas, warte!

Er schüttelt ihre Hand ab und geht, ohne sich nochmal umzudrehen weiter.

INT. ARBEITSZIMMER – TAG

Man hört das Klicken von Fingern auf einer Tastatur.

Dann sieht man die Finger tippen.

Auf dem Bildschirm sieht man, dass es sich um Instantmessanger oder ein ähnliches Chatprogram handelt.

Eine Hand blättert durch ein Reisemagazin. Auf einer Seite ist eine große Jacht mit allen Schikanen abgebildet.

THOMAS (V.O.)
Ja, ich habe eine richtig große Jacht.

LAURA (V.O.)
Was ehrlich? Ich glaube es ja nicht.

In einer ganz normalen Etagenwohnung geben die Eltern ihrem Sohn sein Taschengeld. Es ist genau abgezählt.

THOMAS (V.O.)
Jaja, ist voll cool, hab ich von meinen Eltern geschenkt bekommen.

LAURA (V.O.)
Nein.

THOMAS (V.O.)
Doch.

LAURA (V.O.)
Was machst Du so?

Man sieht ihn auf dem Sportplatz Leichtathletik trainieren.

Er geht mit seinem Freund an der Bibliothek der Uni vorbei. Er schüttelt den Kopf, sie verabschieden sich. Der Freund geht hinein und er geht weiter.

THOMAS (V.O.)
Oh, ich studiere im Augenblick ein bisschen, Jura, so, weißt Du? Und Du?

Die Kamera fährt durch ein Badezimmer. Auf der Ablage liegt eine sehr spärliche Schminkausstattung. An den Binden auf hinter der Badewanne kann man erkennen, dass das Badezimmer einem Mädchen gehören muss.

LAURA (V.O.)
Äh, nicht so was Tolles, ich arbeite im Augenblick in der Parfümabteilung vom KaDeWe. Am liebsten würde ich mal Parfüm designen.

 Sie betritt das KaDeWe. Die Parfümabteilung fängt gleich hinter der Tür an. Sie geht schnellen Schrittes mit zugehaltener Nase durch zu den Aufzügen.

Man sieht ihn seine Schwester begrüßen, die hinter der Bar in einer relativ kleinen Kneipe arbeitet.

THOMAS (V.O.)
Nein wirklich? Meine Schwester hat so etwas auch mal gemacht, allerdings nur als Hobby.

Sie schaut sie im ersten Stock des KaDeWe neue Kajakhelme an.

LAURA (V.O.)
Echt? Du musst sie mir mal vorstellen. Ehm, wenn wir uns sehen.

THOMAS (V.O.)
Klar.

LAURA (V.O.)
Wann?

THOMAS (V.O.)
Hast Du Lust auf einen Ausflug mit meiner Jacht?

LAURA (V.O.)
Das wäre super!

THOMAS (V.O.)
Wir könnten uns dann danach mit meiner Schwester zum Kaffeetrinken treffen, ok?

LAURA (V.O.)
Klar! Ich freu mich ja so sehr!

TITEL: BLIND DATE

AUFBLENDE

EXT. TREPPE ZUM BOOTSHAUS – TAG

CU Kamerafahrt

Eine brüchige Treppe hinauf, Gras wächst durch die Brüche.

Zwei Füße in hochhackigen Sandalettchen kommen vorsichtig herunter.

Einer der Hacken verfängt sich in einem Spalt, der Fuß knickt um und der Hacken bricht ab.

LAURA (O.S.)
Au. So ein Mist!

Eine Hand zieht den Schuh vom Fuß. Die Kamera schwenkt an ihren rasierten Beinen, den Hotpants und dem gepiersten Bauchnabel vorbei, als sie sich mit dem Schuh wieder nach oben beugt.

Vor dem Bauch. Beide Hände versuchen den Hacken notdürftig wieder an den Schuh zu stecken.

CU

Die junge Frau, LAURA, schaut konzentriert auf den Schuh, während sie daran arbeitet. Ihr gepflegtes geschminktes Gesicht passt zum Rest ihrer Aufmachung.

Ihre Hände streifen den Schuh wieder über den Fuß.

WIDESHOT

Wir sehen nun, dass die Treppe auf ein recht verwildertes Gelände führt. Hinter ein paar alten Backsteingebäuden ist ein See zu sehen. An den Stegen liegt eine Reihe von Motorbooten. Vorsichtig und auf den Zehenspitzen geht sie weiter.

EXT. BOOTSHAUS – TAG

Eine ältere Frau mit einem blässlichen Badeanzug sitzt in einem Liegestuhl auf dem Rasen und liest Zeitung.

LAURA kommt so heiter wie möglich um die Ecke gehumpelt.

CU LAURA

Sie versucht, das Humpeln zu überspielen und durch ihr strahlendes Lächeln davon abzulenken.

LAURA
Hallo!

Die Frau schaut kurz und desinteressiert von ihrer Zeitung auf.

FRAU
Hallo.

Dann liest sie weiter.

Laura schaut sich um.

Ihr Blick bleibt an den Motorbooten hängen, die an den Stegen vor Anker liegen. Sie stützt sich auf den Tisch und lehnt sich vertraulich zu der Frau hinüber.

LAURA
Ich bin ja so aufgeregt. Ich bin von jemandem zu einer Bootsfahrt eingeladen. Und der hat mir schon so viel von seiner Jacht erzählt.

Die Frau schaut wieder nur kurz hinter ihrer Zeitung hervor.

FRAU
Ach ja? Von wem denn?

LAURA
Ehm – … mein Freund. – Sie ist ja so toll, die Jacht, mit allen Schikanen.

FRAU
Aha.

Die Frau lächelt in sich hinein und liest weiter.

Laura setzt sich vorsichtig auf einen der Stühle und schlägt die Beine übereinander und wartet.

Nach einem Weilchen trommelt sie ein wenig mit ihren lackierten Fingernägeln auf dem Tisch.

Sie schaut zur Treppe.

Sie schaut auf die Uhr,

Wartet weiter, rutscht unruhig auf ihrem Stuhl hin und her und klopft nervös mit ihren Hacken auf den Boden, dabei löst sich der Hacken wieder. Sie richtet ihn unauffällig mit dem Fuß.

LAURA
Bitte … gibt es hier irgendwo eine Umkleidekabine?

FRAU
Wenn Sie eine brauchen – … da hinter und dann die erste Tür links, gleicht neben der Treppe.

Die Frau zeigt halb von ihrer Zeitung aufschauend um die Ecke, aus der Laura gekommen ist.

INT. UMKLEIDEKABINE – TAG

Laura zieht sich gerade das Oberteil ihres Bikinis an, als sie bemerkt, dass eine fette Spinne über ihr Bein krabbelt.

Sie lässt ihren BH los und wischt hektisch die Spinne von ihrem Bein.

Die Spinne fällt auf ihre restlichen Sachen auf der Bank und krabbelt weiter. Voller Panik greift sie ihren Schuh und schlägt auf die Spinne ein, bis diese tot an ihrer weißen Bluse klebt, die oben auf dem Stapel liegt. Widerwillig entfernt sie die Spinne von ihrer Bluse, ein brauner Fleck bleibt.

Sie schaut sich um.

Genau über ihr an einem Schrank hängt noch eine größere Spinne.

Panisch stopft sie ihre Sachen in ihre Tasche und rennt mit der Tasche vor der Brust aus der Kabine.

EXT. BOOTSHAUS – TAG

Draußen bleibt sie stehen und lässt erleichtert die Tasche sinken.

Ein Mann kommt gerade die Treppe herunter. Er pfeift ihr aufreizend nach, als er an ihr vorbeigeht.

Sie schaut an sich herab und bemerkt, dass sie in ihrer Panik das Bikinioberteil verloren hat.

Sie schaut sich um. Niemand ist zu sehen.

Sie beginnt in ihrer Tasche danach zu wühlen, immer darauf bedacht ihre Brust zwischen ihren Knien und ihrer Tasche bedeckt zu halten. Sie findet es nicht. Es muss noch in der Umkleidekabine sein.

Mit ihrer Tasche vor der Brust geht vorsichtig und mit einem sehr unbehaglichen Gefühl wieder rein.

INT. UMKLEIDEKABINE – TAG

Auf Zehenspitzen geht sie durch die Kabine und fischt das leuchtend blaue Oberteil aus dem Staub.

EXT. BOOTSHAUS – TAG

CU

Das Bikinioberteil wackelt an ihrem Körper.

Laura kommt um die Ecke – diesmal ordentlich angezogen.

Der Mann ist grad dabei seine Jacht zu putzen.

Sie hält inne, stutzt. Rückt ihr Oberteil zurecht.

Die Jacht leuchtet in der Sonne. Der Mann grinst sie an.

Sie schaut sich hilflos um, lächelt  dann unsicher zurück. Unruhig tritt sie von einem Fuß auf den anderen. Sie schaut sich suchend um. Ihr Blick bleibt an den leeren Stuhl hängen, auf dem sie vorher gesessen hat.

Dann setzt sie sich auf einen der Stühle. Sie schaut auf die Uhr, dann schaut sie wieder fragend den Mann an. Er schaut interessiert zurück.

Die ältere Frau strickt inzwischen. Sie beobachtet die Situation. Sie findet die ganze Szene sehr amüsant.

Ein sportlicher junger Mann kommt die Treppe herunter.

Laura bemerkt ihn nicht, bis er ihr auf die Schulter tippt.

Sie erschreckt sich, springt auf und knickt dabei wieder mit dem Fuß um. Sie hält sich den Fuß mit einer Hand und hüpft ein bisschen.

LAURA
Autsch. Haben Sie mich aber erschreckt.

Sie mustert ihn eingehend. Er ist braungebrannt und sieht sehr gut aus. Er mustert sie ebenfalls.

THOMAS
Laura?

LAURA
Thomas?

Er nickt. Sie strahlt hocherfreut. Er streckt ihr die Hand entgegen. Sie schütteln sich die Hände.

THOMAS
Tschuldiung, hab mich einfach in der Zeit verkalkuliert. – Ich geh mal das Boot rausholen, ja?

Thomas stellt seine Sachen neben Lauras Füßen ab und geht los. Laura strahlt gespannt.

Thomas geht zur Bootshaustür, grüßt die andere Frau kurz im Vorübergehen. Sie nickt kurz zurück, fängt an zu grinsen. Dann verschwindet er in der Bootshaustür.

Laura wartet, korrigiert nochmals ihre Fingernägel.

Die Bootshaustür geht auf. Thomas kommt heraus und zieht ein Paddelboot wie einen Hund hinter sich her. Laura schaut das Boot ungläubig an.

Die Frau hat alles beobachtet und lacht.

FRAU
Jaja, das ist schon etwas ganz tolles. Mit allen Schikanen.

Laura schaut kurz und irritiert zu der Frau hin, dann ignoriert sie die Frau.

Thomas steht vor ihr als ob nichts wäre. Sie schaut ihn an, dann wieder zurück zu dem Boot.

LAURA
Aber – … ich dachte … du hattest doch was von einer großen Jacht erzählt …

THOMAS
Ach, das war doch nur nen Scherz.

Er mustert ihre Aufmachung. Dann zuckt er mit den Schultern.

THOMAS
Kann ich ja nichts dafür, wenn du alles glaubst.

EIN WENIG SPÄTER

Das Paddelboot liegt im Wasser. Laura steht mit entschlossenem Gesicht auf dem schmalen Steg daneben. Sie zieht ihre Schuhe aus und schmeißt sie hinein.

Thomas steht mit dem Rücken zu ihr auf dem Rasen und steckt sein Paddel zusammen.

THOMAS
Hier ist dein Paddel!

Er schmeißt Laura das Paddel zu und bemerkt erstaunt und anerkennend, dass sie es ohne Mühe fängt.

THOMAS
Steig schon mal ein. Musst nur in die Mitte treten. Ich komm gleich.

Dann dreht er sich wieder um und steckt sein eigenes Paddel zusammen.

Laura, die Tasche in der einen, ihr Paddel in der anderen Hand, setzt einen Fuß in das Boot.

Thomas hört Paddelschläge. Als er sich umdreht, sieht er Laura mit seinem Boot geübt auf den See hinausfahren. Er springt auf und rennt zum Steg.

THOMAS
Hey, was soll denn das? Komm zurück!!

Er versucht sie, über den Steg noch zu erreichen, rutscht auf der Entenscheiße aus und fällt mit einem lauten Platsch ins Wasser.

Sein Kopf taucht wieder auf. Erbost schaut er dem Boot nach, das auf dem See dahinschwindet.

Laura dreht den Kopf und blickt mit einem schelmischen Lächeln zurück.

Thomas kneift die Augen zusammen, die Herausforderung nimmt er an. Er beginnt dem Boot hinterher zu schwimmen.

Laura paddelt inzwischen langsam und gemütlich auf dem See.

Kurz bevor Thomas das Boot eingeholt hat, taucht er unter.

Laura hat das Boot angehalten und genießt die Sonne. Thomas Hand greift von unten das Paddel und versucht es und damit auch Laura ins Wasser zu ziehen. Sie kabbeln miteinander um das Paddel. Erst grimmig, dann immer alberner. Thomas greift ihren Arm. Schließlich fällt sie halb gezwungen, halb nachgebend ebenfalls ins Wasser.

Beide halten sich am Boot fest und können nicht mehr aufhören zu lachen.

Währenddessen schwimmt Lauras Paddel lautlos davon. Thomas bemerkt es.

THOMAS
Scheiße, das Paddel!

Laura reckt sich vom Boot weg und erwischt es grade noch an der Spitze des Blattes.

Dies ist das zweite Mal, dass Thomas sie anerkennend anschaut.

THOMAS
Eh – Sorry wegen dem Boot … quitt?

LAURA
Lügner!

THOMAS
Ebenso.

LAURA
Ok.

THOMAS
Was?

LAURA
Quitt. – Blödmann.

Beide fangen wieder an zu lachen.

ABBLENDE

The Teddy-Story – Kurzfilm-Adaption einer Kurzgeschichte von Katja Setzer

Hier noch ein englisches Drehbuch, diesmal die Adaption einer Kurzgeschichte von Katja Setzer. Das Buch ist noch nicht verfilmt, da es einer sehr kreativen Ausstattung bedarf, die Szenen ohne viel Aufwand darzustellen. Aber vielleicht bietet ja Berlins nie fertig werdender Flughafen die passende Kulisse …

INT/DAY       ARRIVAL HALL AIRPORT NOVOSIBIRSK

An empty arrival hall. On one of the luggage conveyors sits a big teddy bear. On his front is written „Je t’aime“ in pink letters. The bear is wrapped in plastic. The sticker on the plastic show is destiantion as Novosibirsk. People are coming into the hall from a just landed plane. The conveyors begin to move.

CUT TO little later

People are collecting their luggage from the transporter next to the bear. Two children climb onto the transporter next to the bear and travel with him. Their parents call them back. An old woman smiles and shakes her head. Other people are looking at the bear. Curious. Astonished. Amused.

CUT TO little later

The last people leave the hall. The bear ist still on the conveyor moving aroung in the empty hall.

INT/DAY       OFFICE ROOM ENTERPRISE CHINA
Mao Wang sits at his desk. His secretary enters and puts him a pile of papers on the table. He nodds and views the papers. They are travel documents for a trip to Bordeaux and the invitation for the Bordeaux vine fair.

INT/DAY       MAO WANG’S HOUSE

His wife helps him packing a small business suitcase.

INT/DAY       AIRPORT CHINA

Mao Wang and his wife get out of a taxi, that stands in front of the airport. The taxi driver gets his little suitcase out. They walk in the building.

CUT TO inside the building in front of a big glas door.

His wife kisses him good-bye. He shows his tiket to the airport staff member and walks through the door.

INT/DAY       PLANE

Mao Wang studies the Yi-lu-ping-an-guide for France. He reads about the opera and the city castle of Bordeaux. In the guide are pictures of these buildings. A stewardess comes to serve him coffee. He thanks her by nodding.

CUT TO 5 hours later.

It is night. Mao Wang is sleeping. The guide lyes on his chest.

INT/DAY AIRPORT PARIS

Mao Wang walkes through the long corridors of the Paris airport.

VOICE THROUGH THE LOUDSPEAKER
Welcome to Paris, Airport Charle de Gaulle.

INT/DAY PLANE TO BORDEAUX

The plane to Bordeaux is much smaller than the oversea one. We hear different conversations in French in the background. Mao Wang looks confused.

CUT TO little later

Mao Wang looks for something in a small french-chinese dictionary. As he has found it we can read the word „foire“. The stewardess walkes by. Mao Wang raises his arm.

MAO WANG
Excuse me. How do I pronounce this? (English)

He is pointing to the word in the dictionary. She bend over, reading the word.

STEWARDESS
Foire.

MAO WANG
Foile.

STEWARDESS
Foire.

MAO WANG
Foire.

STEWARDESS
Oui.

MAO WANG
Merci.

She smiles and walks off.

CUT TO The plane is landed. We hear the captain via microphone speaking.

CAPTAIN
….It is now 10.35 central European time. The temperature… (english)

INT/DAY AIRPORT BORDEAUX

Mao Wang shows his passport to the airport staff.

CUT TO Mao Wang is collecting his luggage.

CUT TO Mao Wang follows the sign „TAXI“ to the exit. He walk through the door out of the airport. In front of the airport are taxis waiting.

INT/DAY TAXI I

He enters a taxi.

MAO WANG
Foire, s’il vous plaît (french with chinese accent)

He nodds politely. The driver starts the car. They drive into the city centre. Mao Wang looks interested out of the window. He sees the Opera and the city castle. The taxi stops beside a fair. The taxi driver turns around and demandes 180 Franc. Mao Wang looks confused. He pays and gets out of the car.

EXT/DAY FAIR

He walks around without a plan looking for something familiar. Then he looks in the dictionary again. Behind the word foire, he finds „fair, trade fair, fairground“. He looks up and walks strait to a man who sells ticket for a lottery.

MAO WANG
Taxi?… S’il vous plait?

The man looks at him.

MANNon. Non. Non. Billets, tu comprend? Bon price. Un billet deux Francs. Comprend?

He holds the bag with the ticket under Mao Wang’s nose. Mao Wang looks at the bag and nodds. Then he takes 20 out of the bag.

CUT TO little later

He shows his twenty tickets to the man. The man makes a grumpy face. He points at one of the tickets.

MAN
Oui. Oui.

The man looks at the baer at the top of the lottery stand and then back to the little chinese man. He mutters something nobody can understand. Then he goes to the microphone.

MAN
Again there is been found a happy winner of our lottery. This time Fortuna has send it to the land of joy. (French)

Passing people look at Mao Wang. He looks around, uncomfortably. The man takes the bear from the stand and throws it to Mao Wang. He catches it, allmost falling over by its weight. Then puts the bear on the floor and bows slightly.

MAO WANG
Taxi, s’il vous plait?

The man laughs about the chinese and points with a sloppy gesture in the opposite direction.

Mao Wang takes the bear and walks in this direction. Children are walking past. He looks at them. A small girl is looking at the bear from a distance. He makes a step forward to give her the bear.

CUT TO flashback

We see the man give him the bear with excessive gestures and a big grin on his face.

CUT TO now

Mao Wang shakes his head an walks on. The little girl watches him, then turns around and runs off.

Mao Wang arrives at the taxi stand. With the bear in the one and the suitcase in the other hand, he tries to get his dictionary out of the pocket. The taxi driver helps him to get the suitcase and the bear in the car.

INT/DAY TAXI II

Mao Wang gets in the car, the dictionary in his hand. The driver turns around and waits as Mao Wang looks the word „vin“ up.

MAO WANG
Foire vin, s‘il vous plait.

The driver laughs friendly, turns around and drives on.

The taxi drives through a boring looking suburb-area. Mao Wang looks the words „Je t’aime“ up in the dictionary. He blushes. Then he positions the bear that the writing turns away from him. The taxi stops. Mao Wang pays the driver 180 Franc.

INT/DAY EXHIBITION

He arrives with his suitcase and the bear at the fair. He hands everything to the cloakroom attendant. She smiles as she sees the bear.

CUT TO

Mao Wang greets a French businessman, shakes hands, makes small talk. He is very nervous and looks around the room. Other people are looking at him. Then turning around, quietly talking to each other. He massages his hand and smiles at the other businessman.

CUT TO

Mao Wang is talking to an English collegue. Somebody near them raises his voice in French. Mao Wang turns his head in a shock. The English looks astonished at him.

MAO WANG
Excuse me. Nice to talk to you.

He walks in the direction of the toilet.

CUT TO

Mao Wang comes out of the toilet. He looks around in the room. Then he sees an Italian businessman and walks to him greets him and smiles.

INT/NIGHT HOTEL RECEPTION

Mao Wang comes with the bear and his suitcase in his hotel. He tripps over the step on the entrance, but can hold himself. The receptionist smiles as he sees the bear. Mao Wang comes to the reception. He looks tired.

MAO WANG
Mao Wang, please. I’ve booked for tonight. (English with chinese accent)

RECEPTIONIST
Are you travelling alone? There is just a single room booked for you. (English with french accent)

Mao Wang looks embarressed to the floor.

MAO WANG
(mutters)
A host’s present. (english with chinese accent)

The receptionist smiles knowing and and gives him the key.

INT/DAY AIRPORT BORDEAUX

Mao Wang goes to the desk for checking in the flight back. The bear and him are looking at each other. The stewardess on the desk offeres him in bad english to check his baggage throught to China.

MAO WANG
Yes. Please. Everything exept the teddy. He will be collected by a friend at the last stop. (english with chinese accent)

The stewardess is smiling.

STEWARDESS
To Russia with love, ey? What a creative present! (english with french accent)

She winks at him. Mao Wang blushes and nodds.

INT/DAY       ARRIVAL HALL AIRPORT NOVOSIBIRSK

An empty arrival hall. On one of the luggage conveyors sits a big teddy bear. On his front is written „Je t’aime“ in pink letters. The bear is wrapped in plastic. The sticker on the plastic show is destiantion as Novosibirsk. People are coming into the hall from a just landed plane. The conveyors begin to move.

CUT TO little later

People are collecting their luggage from the transporter next to the bear. Two children climb onto the transporter next to the bear and travel with him. Their parents call them back. An old woman smiles and shakes her head. Other people are looking at the bear. Curious. Astonished. Amused.

CUT TO little later

The last people leave the hall. The bear ist still on the conveyor moving aroung in the empty hall.

THE END

Note: All dialogue should be in the original language with subtitles. The subtitles should only translate, what is actually communicated.

Last Christmas – Short Screenplay

Dies ist ein merkwürdiges kleines Drehbuch. Ich habe es im Rahmen meines Studiums geschrieben und daher ist es auf Englisch, aber eigentlich spielt es in Deutschland. Vielleicht sollte ich es mal übersetzen, aber jetzt erst einmal so wie es ist …

LAST CHRISTMAS

by

Patricia Bauer

BLACK

FADE IN on

The February edition of the „Spiegel“-Magazine.

The title theme states:

„DEPRESSION – The disease of the 21st century“

„Why the world is getting more and more sad.“

1. INT.  WAITING ROOM – DENTIST – DAY

CHRISTA, an elegant woman about 50, picks the magazines from the table.

With an amused smile on her face she flicks through the pages. Then she puts it back on the table. Her gaze wanders around and follows the sun rays that dance around the room to the window.

Down in the busy shopping street people are walking by, with bags, most of them stressed and hectic. Under her window is a marquise on which a little sparrow loudly chirps.

Christa takes a little booklet and a pencil out of her purse and starts to sketch the scene.

She is quite absorbed with the drawing as the dentist’s assistant enters.

ASSISTANT
Mrs. Jaeger?

She turns around.

2. INT. SURGERY

The dentist examines Christa’s mouth.

DENTIST
So, it was an early stage then?

CHRISTA
(with open mouth)
Yeah – well … sort of.

The dentist smiles encouragingly. She puts the tools away and two pads into Christa’s mouth. Then she turns around to fix an injection.

POV CHRISTA

Christa, in the dentist chair, catches the dentist’s hands, which prepare the injection, from the edge of her view.

Christa starts to mumble and mime, that she doesn’t want the injection.

DENTIST
No? But I’m going to have to get to the roots.

Christa intensifies her mumbling and gestures.

DENTIST
Are you sure?

Christa nods. She sighs, rolls her eyes, then smiles slightly. The dentist, still a bit unsure about this, puts the injection away as we cut to the title:

LAST CHRISTMAS

3. INT. LIVING ROOM – EVENING

KATI, Christa’s daughter, sits on the couch watching a film on TV. She is 17 and looks almost like a woman.

Christa enters.

CHRISTA
Remember you wanted to help me buying a Christmas tree tomorrow morning.

Kati doesn’t look up.

KATI
Hmm.

CHRISTA
Do I have to throw you out of bed for that?

KATI
Hmm.

Christa shakes her head in despair and starts watering the plants. On some of them she removes dead leaves and little insects, that flock around the blossoms.

From time to time she stops and looks at the screen on tv. We only hear the noises from the film, but not actually see the pictures, just Christa getting caught up in them. She finished watering the plants while watching tv and spills a bit of water on the board. She notices it, stops watering the plants and just holds the pot in her hand.

Kati notices, that Christa is watching as well.

KATI
Almost finished anyway.

Christa with the pot of water still in her hands looks at the screen.

SCREEN

A woman gets knocked out with a baseball bat. In slow-motion she falls to the floor.

DISSOLVE TO BLACK

We hear someone breathing, then the noise of knocking on wood. A match is lit.

The woman discovers that she lies in a coffin.

MATCHCUT

4. INT. BEDROOM – NIGHT

DREAM

Christa is in the coffin. She knocks on the wood of the coffin. Then she lights another match. The match sets of unnaturally much smoke. She can’t breathe anymore. Then the coffin starts shrinking. In the end the material clings around her chest. Then the telephone starts to ring. She wants to reach the telephone, but she can’t move. Breathing gets harder and harder. The telephone rings and rings. It doesn’t stop.

CU

She opens her eyes.

She finds herself in bed. The alarm clock rings. She looks at it. It shows 6 am. She switches it off.

Her husband HANS sleeps calmly beside her. He is a quite tall and well-built. Half-asleep he turns from one side to the other and puts his hand on her chest.

She puts his arm away and sits up. She still has trouble breathing. She gets up and opens the window. She looks outside. It is still dark. The street is quiet.

5. EXT. STREET – DAY

Christa and Kati along a small street street. The ground is dry. The little houses and front gardens are decorated with Christmas stuff. On one of the trees are little handmade and lovingly painted figures.

KATI
Look, we used to do that too.

Christa smiles glancing on the figures only for a second.

CHRISTA
Yeah … I wish it would snow though. I bet we get a green Christmas again …

She sighs visibly stressed out.

KATI
Say, did you try the healer I told you about?

CHRISTA
No, why should I?

KATI
He’s really good.

CHRISTA
Kati, I don’t have any psychological problems like you do perhaps. This is a real disease.

Her daughter keeps her gaze on the ground.

They come to a busy cross road, stop and look to the other side of the street, where there is an empty space between the houses. Christa looks disappointed.

MATCHCUT

FLASHBACK (monochrome sepia)

Christa stands at the same corner, but in the place of her daughter this time. She is 10 years old and at the hand of her mother. The houses look different. Most of the newer houses aren’t there, replaced by ruins and empty spots. At the corner, that is now empty, is a Christmas tree fair with decoration of Christmas lights.

Christa and her mother enter the market. Christa curiously looks around.

CHRISTA’S POV

She admires all the electric lights around it and watches fascinated the hands of the sellers, who shorten trunks, exchange money with customers and chat with a cigarette in their mouths. As she gets dragged along by her mother, she enters a wood of trees. The trees are at least as high as she is. Her eyes are curiously wide open.

MATCHCUT

6. EXT. CHRISTMAS TREE FAIR – DAY

Her eyes are still wide open. They water a bit. The trees in front of her are now pine. Christa walks with her daughter through the fair.

CHRISTA
(disappointed)
There used to be a Christmas tree fair at that corner, I know it.

KATI
We walked just a couple of streets more …. it is not that far away.

CHRISTA
(frustrated)
Took time though.

A person on the market walks in front of the camera and covers the frame with his black coat.

BLACK

7. INT. CT SCAN MACHINE – DAY

FADE IN

on CU of Christa’s eyes.

Around her is darkness, but we can make out, that she lies in a tube. The „ceiling“ is very close to her face. She breathes slowly, but flat, as she if want to calm herself down. She seems to have trouble breathing. She opens her mouth. Finally she closes her eyes, as we

CUT TO:

BLACK

CUT TO:

Her eyelids move nervously as she tries to concentrate.

CUT TO:

BLACK

FADE IN on Christa’s POV

The blue sky. Some clouds are seen. The tail of an airplane parts the sky. We hear the gentle wind moving the grass and the noise of the airplane from a distance. The camera pans from one side to the other, as Christa would move her head and reveals that she lying on top of a small hill with nothing around her than grass and sky. Now her breath is calm and deep.

CUT TO a white wall.

The camera tracks back as a round door opens and Christa’s body lying on a bed appears.

8. INT. CT SCAN ROOM – CHARITÈ

The assistant comes into the room and frees her from the cables and the belts. As she sits up, we can see, that she is elegantly dressed as always, although her hair looks a bit messy after lying in the tube of the computer tomography machine. Her face looks tired. The assistant helps her to sit up.

MATCHCUT

9. INT. BEDROOM – NIGHT

Christa sits on the edge of the bed. She gets undressed for the night. Her husband lies on the bed in his pyjamas reading the science section of a magazine. He looks up.

HANS
Did they say anything to the ct scan yet?

CHRISTA
Not particularly. Why?

HANS
(teasing)
Just wanted to know if I can live with you happy ever after.

Christa smiles slightly.

CHRISTA
Didn’t you have plans to take a break after Christmas?

HANS
(serious again)
You know, I would never leave you alone if you need me.

He reaches over an gives her a hug. She stays stiff in his arms.

10. INT. KITCHEN – DAY

Christa prepares the food. She puts the goose into a big iron pan on the floor and puts hot fat over it. Then she attempt to put the pan into the oven. She has trouble lifting the pan. In the end she leaves it on the floor.

CHRISTA
Kati! Kati!

Nothing happens. She sighs. She leaves the pan on the floor and starts preparing potato salad and hors d’oeuvres.

11. INT. LIVING ROOM

Kati decorates the Christmas tree. Carefully she chooses the decoration from several boxes. Takes one, puts one aside.

Christa comes rushing in.

CHRISTA
Is the phone ringing?

Both look at the phone. It is not ringing.

12. INT. KITCHEN

Christa and Kati look at the goose on the floor. Kati lifts the goose easily and puts it in the oven. Christa sighs.

CHRISTA
Do you know, what is weird? The radiologist, he explained the patient before me everything, to me he just said Merry Christmas and that the Professor would get in touch with me.

KATI
Perhaps – Don’t know, don’t know anything about doctors anyway. –  Shall I help you with something else?

CHRISTA
No, it’s ok.

13. INT. LIVING ROOM – LATER IN THE DAY

Kati sits on the sofa and reads a book. The living room is tidy, the tree is decorated and the first Christmas presents are to be found under it.

Outside it starts snowing in big flakes. Kati looks up. Then she gets up and goes to the window.

POV

Outside everything gets slowly covered in white flakes.

14. INT. KITCHEN

Kati enters and taps Christa on the shoulder. She points at the window. Christa, who was busy with her pots and pans looks up and smiles bright.

15. INT. LIVING ROOM

Christa and Kati open the balcony door and go outside onto the

BALCONY

They look outside. The trees get slowly covered in snow. Kati starts to catch snowflakes with her tongue. Christa just stands there and enjoys the peace and the silence. She looks outside. The trees are slowly becoming white. Two children are outside with a sledge. She smiles.

She watches the snowflakes fall on the flower pots and the pine branches on the balcony. She watches them fall on the floor with the old plastic carpet. She opens her hand and lets the snowflakes fall on her hand. She watches them melt to little water drops.

The telephone rings.

She turns around and rushes into the living room leaving Kati alone on the balcony. Kati looks disappointed.

LIVING ROOM

Christa picks up the phone.

CHRISTA
Hello? – Oh, it’s you ….

16. INT. CHURCH – NIGHT

The church is packed. The people sing „Oh du froehliche“, which is the last song of the service. With the last chords of the song, the people start to leave the church. Christa, her husband Hans and Kati wait. They are right at the end of one row. After the rows cleared a bit, they get up and walk to the middle. Kati walks to the altar and the Christmas tree right next to it. Her parents first walk in the other direction, then they notice, what she is doing and follow her. She lights a candle, that she brought, on the candles of the Christmas tree.

Christa stands beside her. She looks at the figures of Jesus, Maria and Joseph, neatly decorated with moss and flowers.

CU CHRISTA’S POV

She looks at every detail, admires the flowers and the moss around them. A hand comes into frame and starts to arrange the flowers and the figures. As the camera dollies out, it reveals, that the hand belongs to an old man, who decorates the church. Very slowly and carefully he handles the figures. The church is empty. The tree is still plain. A ladder leans beside it on the wall. An older woman comes into the door with flowers and Christmas decoration in her hands.

BACK TO SCENE

CHRISTA
I wish I had the energy to do that.

Kati turns to her.

KATI
We can go.

Christa looks up, then they walk out of the church.

17. EXT. TRAIN STATION – DAY

Christa and Hans walk past the board with departure times of the trains. They hold hands. Hans carries a small suitcase.

They  walk up the stairs to the platforms.

HANS
You don’t really take that seriously, do you?

CHRISTA
(very serious)
Look, what she gave me.

Christa pulls a part of a yellow press newspaper out of her pocket. The headline of the article states:

„Miracle healer in our city“

Beside the article is big picture of MARKUS, the healer.

HANS
But I’m sure if it would be in the „Spiegel“ you would believe it.

CHRISTA
Oh, shut up!

Hans smiles slightly.

HANS
Why does Kati think you need some superhero to save you?

Christa doesn’t answer.

They reach the platform as the train comes into the station. The noise of the train is so loud, that it drowns out the rest of the conversation.

CONDUCTOR
Coming in on platform 4 IC „Emil Nolde“

to Westerland/Sylt.

Hans and Christa hug and he gets into the train. The doors close. The train leaves. Christa stays behind on the platform.

18. INT. BEDROOM – DAY

Kati sits on the bed, the phone on her ear. Christa comes in, still in her coat and shoes.

KATI
Yeah, well I guess, I see you Silvester then. Ok. Tschuess.

She puts the phone down and looks at her mother.

CHRISTA
You want to go out one new year’s eve?

KATI
Yeah, to some party with Markus.-

CHRISTA
You’re not going out with that charlatan. He’s thirteen years older than you and –

KATI
He’s my friend, not my boy-friend!

CHRISTA
He’s bad influence. Healing hands! – This is reality! Tell him, you are not going.

KATI
But it’s the millennium, Mutti …..

CHRISTA
I don’t care.

Kati exits the room and slams the door behind her.

Christa looks at the phone. Her eyes fill with tears.

Christa turns around, attempts to go after her daughter, then decides differently, picks up the phone and begins to dial.

CHRISTA
Hello. Could I speak to Professor Seidel, please? Hmmm. The second, you say? Ok, thank you.

She puts the phone down and stares at the little night table beside her bed, totally in thought. On the table are pictures of her and Hans from a holiday 10 years ago. They look happy and in love. She stares at them, tears constantly running down her cheeks.

19. INT. LIVING ROOM – NIGHT

Christa sits alone at the table. On the table are still the remains of the dinner with Kati. Streamers are decorating the table and the Christmas tree. She stands up and starts to clean up the table.

A little later is still some of the food left on the table. She puts a record on. A waltz of Johann Strauß is heard. She starts dancing around the table. While dancing she picks up one of the crackers on the table and puts it in her mouth. Then she pretends to have a partner in her arms. As she turns quicker and quicker.

MATCHCUT

INT. BALLROOM – NIGHT

She is about 20 years old and dances to the same waltz as before, but this time in the arms of a handsome man about her age. They dance in perfect harmony with each other and obviously enjoy it a lot. Around them are other couples, amongst them Christa’s parents. All are dressed in 50ies evening dresses, the colours of the whole picture seem to be slightly faded. Because Christa and her partner – dancing beautifully and enthusiastically – take up more and more room, the other couple make space. More and more stop dancing and watch Christa and her partner. At the end of the waltz, Christa and her partner are alone on the dance floor. They stop, sweat on the forehead, and look around astonished, then look at each other, smile.

BACK TO SCENE

CU on Christa’s face

She smiles.

She turns the tv on. She has a glass of sparkling wine in her hand. On the tv, they count down the last ten seconds of the old year. She counts out loud with them.

CHRISTA
10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, Prosit Neujahr.

She drinks a sip of her wine and attempts to go onto the balcony as the telephone rings.

She picks it up.

KATI (V.O.)
(from the other end of the phone)
Prosit Neujahr, Mutti!

Christa smiles.

20. INT. BEDROOM – DAY

Christa hangs up the phone and walk into the

CORRIDOR

Her expression looks worried. The small suitcase of her husband stands right in the middle of the corridor. She stops as Hans almost the same instance comes out of the living room. They meet at the suitcase. He looks at her serious face, then at his suitcase.

HANS
Oh, sorry.

He hurries to pick up the suitcase. She doesn’t move. He looks at her again, the suitcase in his hand.

CHRISTA
I’m due in the hospital tomorrow.

21. INT. SURGERY ROOM – CHARITE – DAY

Christa lies on the surgery table. She looks around the room as the doctor next to her reads out loud a piece of paper, stating, what can happen during the surgery. She doesn’t move her head, just looks with her eyes. She sees the white walls and the white door leading to the other room, the metal tables with the metal instruments on them and the white cold light above her. Her gaze stops at the shaded windows.

The doctor is finished reading out the paper. He gets a pen from one of the tables and hands her the pen and the paper.

DOCTOR
Would you please sign here?

Christa looks at the paper. Slowly she takes the paper and the pen and signs it. Then she gives it back to the doctor.

A LITTLE LATER

Christa still lies on the surgery table. The nurses and the doctor are busy putting cables on her body and a tube in her mouth. Then the doctor injects a needle in her arm. Slowly the fluid drops from the plastic bag into the tube, that leads to the needle. Drip, drip, drip, drip. Slowly Christa closes her eyes.

FADE TO:

BLACK

FADE IN

CU of Christa’s face

The tube is in her mouth. Her eyes are closed. She gets a cramp and starts to choke. A gloved hand loosens up her jar around the tube. It has to work quite violently. Christa’s front teeth crack in the process.

FADE TO:

BLACK

FADE IN

22. INT. HOSPITAL BEDROOM – DAY

CHRISTA’S POV

Slowly she half-opens her eyes. The light comes brightly through her eyelids. Quickly she closes her eyes, then tries again. She blinks. Everything is still blurred, as she finally opened her eyes fully. After a beat it gets sharp. Everything bright and vibrant, all colours are very clear and vivid. She turns her head slowly to one side. The window comes in sight. It is a bright cold day outside. On the rooftops of the houses is still a bit of snow left, which sparkles in the sun. On one of the roof sits a swarm of jackdaws. Some of them circle around the top, then sit down as others start off for a round. Christa smiles and greets then with a slight nod. Then she slowly turns her head to the other side. On the table next to her bed is a bunch of flowers. They look wild and colourful. She just observes the details of the flowers. One leaf of a tulip is almost falling off. The stalks of the marguerites are curvy and uneven. Underneath the flowers stands a card, which Christa can read without moving her head too much. It’s reads:

Hope you get well soon. All the best in the world wish you your comrades from the rowing club.

The card is signed with about fifteen women’s names.

The door of the room opens quietly. A nurse and her husband enter. The nurse notices Christa’s open eyes and nods to the husband in agreement. Then she leaves the room, closing the door behind her.

Christa looks into her husband’s face. He nervously smiles.

HANS
Are you ok?

Christa nods. Her husband notices the flowers and the card.

HANS
Shall I read that to you?

Christa smiles and nods again. She watches his hands as he sits down beside her bed and takes the card. He reads out loud the text on the card.

His voice fades over into the next scene.

23. INT. HOSPITAL LAB – DAY

CU

A glass filled with liquid, a red round tumour lies inside. Christa, in her night gown, leans half over half behind the glass and looks at the tumour, takes the glass in her hand and shakes it a bit. The tumour moves a bit, but stays round and solid. She looks up.

MIDSHOT

A doctor stands beside her.

CHRISTA
So the shape suggests, it was an early stage, then?

DOCTOR
Ehm, we’ll have to examine the tissue to say that for sure.

CHRISTA
Thank you.

She takes one more look on the glass, then turns around and carefully walks out of the door.

24. INT. CORRIDOR – CHARITE – DAY

Christa and her husband come out of an elevator. Then they walk along the large corridor. Christa is fully dressed, her husband carries her small bag.

HANS
And I knew, – you know when they transferred you to another room – The nurse told me that and I knew it had to be you.

Christa chuckles.

CHRISTA
You know I’m interested in what happens to me.

HANS
I know, just have to follow the trail of weird stories to find you.

Christa laughs out loud. She can’t hold onto herself any more.

They step out of the hospital door.

25. EXT. FRONT DOOR – CHARITE

This is again a beautiful day, cold and sunny. No cloud is in the sky. Christa stops on the stairs.

CHRISTA
Wait a sec.

Her husband stops too. He just stands there, not knowing what she is up to.

She breathes in the cold air, slow and deep. We can see the breath because of the cold.

Her hand slides over the bush next to her. Her fingers touch the leaves. She closes her eyes as she focuses on the touch of the leaves. As she opens her eyes again, she looks up in the blue sky. Her eyes fill with tears. She hears the chirp of a sparrow and looks into that direction. The sparrow sits on a fence. He looks cheeky in her direction and chirp very loud. She starts to smile, then to laugh, while still tears are running from her face. Her husband looks at her, concerned.

HANS
Everything ok?

She puts her arm around his waist.

CHRISTA
Yes, everything’s ok.

Hans puts his arm around her to lead her into the car.

26. INT. FOYER OF THE DELPHI CINEMA – DAY

Christa with Hans arm in arm stand in a cue to get tickets. Kati is behind them.

A homeless man, who is dressed like a clown, comes towards them. He carries a pot of marguerites. In silence he gives one flower to Christa. She takes it, then she notices, that wrapped around its stalk is a little piece of paper. It reads:

„Dare, what you never even allowed yourself thinking about.“

Kati touches Christa at the arm.

KATI
I think he wants some money.

The clown smiles. Christa searches for her purse.

HANS
I do, I do.

He gives the clown two coins. The clown bows in response.

The three step forward to buy their tickets.

27. INT. MARKUS‘ LIVING ROOM – DAY

Christa steps into the room. It looks very comfy. Carefully she stands near the door and looks around. There are colourful blankets over the two sofas and some hand-painted pictures on the walls. Markus stands in the middle of the room.

MARKUS
Do you want to have a cup of tea?

Christa nods, confused. Markus leaves.

Christa’s mobile phone starts to ring. She goes through her purse, finds it and answers it.

DOCTOR (V.O.)
Mrs. Jaeger?  – I just wanted to tell you,
that the tumour in your kidney was benign.

Surprised and a bit suspicious Christa looks at Markus who just enters the room with a tablet of tea and fruits. He smiles at her friendly as we

FADE OUT:

Glück im Spiel,… (Film)

Das Drehbuch von „Glück im Spiel,…“ habe ich 2002/2003 verfilmt und ist auf Youtube unter meinem Kanal Silbenwerkstatt zu sehen und hier jetzt auch:

Auch wenn es unüblich ist, ein Kurzfilmdrehbuch mehrmals zu verfilmen, habe ich nichts dagegen, wenn jemand von Euch das Buch für einen eigenen Film oder eine eigene Theaterproduktion verwenden will. Bitte nur vorher kurze Rücksprache mit mir.