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Schneeweißchen und Rosenrot – Figuren und Szenenbilder

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder ein neues Theaterstück verzapft. In diesem Winter haben doch meine Kinder und ich in „Rapunzel“ mitgespielt und meine Tochter war der Meinung, das nächste Märchen-Stück solle unbedingt „Schneeweißchen und Rosenrot“ sein. Also habe ich mich rangesetzt und eine Theaterfassung davon geschrieben und hier ist sie:

Ich werde es so machen wie bei den Irrlichtern und jeden Tag eine Szene posten, da sonst die Artikel wahrscheinlich zu lang werden. Und ein bisschen Spannung muss ja auch dabei sein, auch wenn jeder das Märchen wahrscheinlich kennt …. 😀

Viel Spass beim Lesen!

Schneeweißchen und Rosenrot
ein Theaterstück von Patricia Bauer
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

Dauer ca. 1. Std.

 

FIGUREN

Kronprinz Alexander/Bär
sein jüngerer Bruder Kilian
König
Diener Josef

Schneeweißchen
Rosenrot
Mutter

Zwerg Alberich
Wurzel/Fisch/Adler

Weitere mögliche stumme Rollen (falls Kinder in das Stück eingebaut werden sollen):

Der Engel, der die Mädchen durch den Wald begleitet
Lämmchen, Täubchen (Tiere von Schneeweißchen und Rosenrot in ihrer Hütte)
Tiere, Pflanzen und Waldgeister in Alberichs Wald
Marktbesucher
weitere Fische im See

 

SZENENBILDER

Thronsaal
Markt
Wohnstube von Schneeweißchen und Rosenrot
Waldlichtung
See
Alberichs Höhle

weiter bei Szene 1

Rapunzel-Aufführung in Berlin

Ein wenig Werbung in eigener Sache:

Im Januar spielen ich und zwei meiner Kinder in einer Theateraufführung von Rapunzel mit:

Aufführungstermine:

Fr. 10.01.2014 / 16.00 Uhr

Sa. 11.01.2014 / 16.00 Uhr

So. 12.01.2014 / 16.00 Uhr

Fr. 17.01.2014 / 10.30 Uhr

Sa. 18.01.2014 / 16.00 Uhr

 

Kartenvorbestellung unter: 030 / 6867785 (AB)

und der Flyer:

Spielort
Gemeinschaftshaus Gropiusstadt
Kleiner Saal
Bat-Yam-Platz 1
12353 Berlin

Veranstalter: Vineta-Bühne e.V.

IRRLICHTER – Szene 5

Auf dem Weg zurück zum Zeltplatz schlendern die Kinder nachdenklich nebeneinander her.

Kathrin: Ich wette, die Kinder aus dem Dorf haben den Brief geschrieben.

Mara: Warum? Das ergibt doch keinen Sinn.

Kathrin: Du hast es doch selbst gehört. “Das ist unser Haus. Je weniger Feriengäste, umso besser.”

Julia: Ich glaub nicht, dass Kinder so was tun würden.

Kathrin: Ich schon.

Annika: Und jetzt?

Klara: Wir tun, was in dem Brief steht. Eine andere Spur haben wir nicht.

Annika: Das kann sehr gefährlich werden.

Susanne: Dann sollten wir einen guten Schlachtplan parat haben.

Tim schaut nochmal auf den Brief.

Tim: Irrlichter? (überlegt) Wie erschreckt man Moorgeister? ….

Fleur hat inzwischen etwas auf dem Fußboden entdeckt und hebt es auf. Es ist ein kleines Büchlein.

Fleur: Hey, schaut mal.

Fleur zeigt das Buch den anderen. Tim erkennt es sofort.

Tim: Tines Tagebuch.

Kai: Zeig mal.

Fleur gibt Kai das Tagebuch. Kai blättert es aufmerksam durch.

Kai: Scheint nichts Interessantes drin zu stehen.

Tim nimmt ihm das Buch aus der Hand und schaut es ebenfalls durch. Dann schüttelt er  enttäuscht den Kopf. Auf der letzten Seite hält er erstaunt inne.

Tim: Was ist das?

Die anderen schauen ebenfalls neugierig auf die Seite.

Hanna: Das ist doch nur Gekritzel.

Tim: Nein, ist es nicht. Aber ich kann das kaum lesen. Was heißt denn das?

Frederike: Seekale, Seekole oder so ähnlich?

Nele: Das heißt Seemole. Klingt wie ein Ortsname hier in der Gegend. Moment, bin gleich wieder da.

Nele springt auf und kommt kurze Zeit später mit einer Karte und einem kleinen Büchlein zurück.

Nele: Tata! Ortsplan und Telefonbuch.

Sie klappen die Karte auf und suchen auf der Karte und im Telefonbuch fieberhaft nach den Namen. Schließlich schauen sie sich enttäuscht an.

Kai: Nirgendwo eine Seemole.

Mara: Hier auch nicht.

Kathrin: Versteh ich nicht, das muss doch ein Ort sein.

Klara (klappt entschlossen das Telefonbuch zu): Oder auch nicht. Darüber können wir uns später den Kopf zerbrechen. Wir haben noch viel zu tun bis Mitternacht.

weiter bei Szene 6