Meine Theaterstunde zum Thema „Bälle“

Wie ich schon berichtet habe, mache ich jetzt in meinem Kinderladen regelmäßige Theaterstunden mit den Kindern. Die erste Stunde ist folgendermaßen abgelaufen:

  1. Ich habe den Raum so vorbereitet, dass der Fußboden komplett frei ist und alle Dinge im Raum die Wand geschoben sind. Regale sind mit Decken ein wenig abgehängt worden. Die Gegenstände, die ich brauche, liegen auf einem Regal. Außerdem habe ich noch eine Decke und zwei Matratzen parat gelegt. Ein Kreis von Kissen auf dem Boden ist ausgelegt.
  2. Ich hole die Kinder und wir stehen vor dem Raum. Ich frage die Kinder, wie sie den Raum betreten wollen. Sie entscheiden sich, die Augen zu schließen und sich in einer langen Schlange an den Händen zu halten.
  3. Als wir im Raum sind, setzen sich alle auf die Kissen. Mein Sockenmonster „Wuschel“ kommt heraus und fragt, was eigentlich Theater ist. Die Kinder begrüßen es und versuchen es ihm zu erklären.
  4. Ich hole einen Ball heraus und rolle ihn dem Kind gegenüber mit den Worten „Ballala Maria“ zu. Die Kinder begreifen das Spiel und rollen den Ball zum nächsten, trauen sich aber noch nicht richtig, das Kind auch anzusprechen.
  5. Dann rollt der Ball mit einem Geräusch zum nächsten Kind. Die Kinder finden das sehr witzig und lassen den Ball miauen und muhen.
  6. Jetzt wird der Ball im Kreis herum gegeben. Er ist eine heiße Kartoffel. Dann verwandelt er sich in einen Matschball, dann in eine Bombe, die sehr sehr vorsichtig weitergegeben werden muss.
  7. Jetzt haben die Kinder genug davon, im Kreis zu sitzen. Wir stehen auf und kugeln uns wie die Bälle. Aus den Bällen werden Eier, aus denen kleine Küken schlüpfen.
  8. Wir bauen aus der Decke, den beiden Matratzen und zwei Stühlen eine Bühne. auf. Dann bekommen die Kinder jeweils jeder einen eigenen Ball, mit dem sie sich eine Fortbewegungsart ausdenken sollen. Jeder führt seine Fortbewegungsart auf der Bühne vor.
  9. Zum Schluss schlüpfen noch mal ein paar Küken auf der Bühne. Verbeugung. Klatschen. Abgang.

Ein richtiges Abschlussritual habe ich noch nicht gefunden, daher haben wir uns alle nur „tschüß“ gesagt.  Nach der Stunde habe ich den Raum wieder umgebaut. Ein paar der Kinder wollten noch weiter mit den Bällen spielen und waren dann noch eine ganze Weile damit beschäftigt.

Gern dürft ihr die Stunde ausprobieren. Schreibt mir doch, wie es bei euch war!

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